Ihr habt den Krieg verloren!!!

Und gegen Italien auch. 36 Jahre in Folge. Versager!
DuBistDeutschland

Jetzt erst recht!

Ein Blick aus dem Fenster lässt uns schon wieder so richtig kotzen:
Nazis marschieren und Blockupy wird quasi verboten. Was für ’ne Scheiße geht denn hier?!
Bündeln wir unsere Wut! Auf nach Frankfurt! Auf nach Hamburg!

NoTddZ

Blockupy

14. April 2012, Celle: FreiRäume schaffen und erhalten – b16 bleibt!

Bei schönstem Wetter trafen sich ca. 100 Aktivist_innen am Celler Bahnhof, um für den Erhalt des alternativen Hausprojektes b16 zu demonstrieren. Nach einem Redebeitrag und Verlesung der staatlichen Repressionsauflagen für die Demonstration zog mensch gut gelaunt und mit viel schöner Musik aus dem Lauti Richtung Innenstadt. Auf der gesamten Demoroute wurden Parolen skandiert und Flyer an die Passant_innen verteilt. 14/04/12Celleb16bleibtdemoBildAm Zwischenkundgebungsort im gut besuchten Zentrum wurden einige Redebeiträge gehalten, Lieder gespielt und ein gelungendes weil passendes Gedicht vorgetragen bevor der letzte Teil der Strecke bewältigt wurde.

Fazit: Eine Demo, die durch die gut gefüllte Innenstadt, die Redebeiträge und dem Verteilen der Flyer für viel Aufmerksamkeit in der Bevölkerung gesorgt haben dürfte.

Die letzte Schlacht gewinnen wir! b16 bleibt!

Breaking News: Berliner Antifas retten Israel

Tel Aviv/Kairo/Berlin: Wie für gewöhnlich gut unterrichtete Kreise berichteten, entging Israel gestern am späten Nachmittag nur knapp einer existenziellen Krise. Das Kabinett von Premierminister Benjamin Netanjahu war zu einer Krisensitzung zusammengetroffen, nachdem bei einer von ca. 800 Menschen besuchten Antifademonstration in Berlin-Neukölln eine mitgeführte Israelfahne abgerissen wurde. Teilnehmer der Kabinettsitzung berichteten, dass Netanjahu eine Erklärung vorbereitete, in der er den Rücktritt seiner Mitte-Rechts-Regierung und die völlige Demilitarisierung der Israel Defense Force (IDF) ankündigte. In einem Entwurf der Erklärung, die der Jerusalem Post vorliegt, heißt es: „Wenn sich Israel nicht mal mehr der Unterstützung der Berliner radikalen Linken sicher sein kann, wie sollen wir dann noch Politik machen können?“

Die Regierungen der Nachbarländer waren höchst alarmiert, Jordanien versetzte seine Grenztruppen in höchste Alarmbereitschaft. Befürchtet wurde eine Destabilisierung der Region in Folge eines Machtvakuums. US-Außenministerin Hillary Clinton und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erzählten heute morgen im Frühstücksfernsehen, dass sie sich auf einen – so Merkel – „eindringlichen Appell“ an die Berliner Antifaszene vorbereiteten. Zum Glück entschärfte sich die Situation jedoch von selbst: kurz nach der Zwischenkundgebung der linken Demonstration wurde eine weitere Israelfahne entrollt. Beobachter_innen der israelischen Regierung erstatteten dem Kabinett unverzüglich Meldung, Benjamin Netanjahu sagte seine Notfall-Pressekonferenz ab. (mehr…)

03.03.2012, Bremen: Demonstration gegen den Pelzverkauf von Kaufhof

Am Samstag den 3. März 2012 zog eine Demonstration von ca. 40 Menschen durch die Bremer Innenstadt. Anlass dafür war die Wiederaufnahme von Kaninchenfellen in das Sortiment bei Galeria Kaufhof. Die Demonstrant_innen kritisierten die Lebensumstände der zur Pelzproduktion gehaltenen Tiere.

Auf so genannten „Pelzfarmen“ müssen die Tiere ihr gesamtes Leben, welches nur aus wenigen Monaten besteht, in schuhkartongroßen Gitterkäfigen von ihren Artgenoss_innen isoliert verbringen. Vor allem Füchse, Nerze, Waschbären und Chinchillas werden gezwungen, auf diese Weise ihr Dasein zu fristen. Ebenso Kaninchen, deren Felle kürzlich bei Kaufhof angeboten wurden.
Obwohl all diese Tiere auf den Kontakt ihrer Artgenoss_innen angewiesen sind, wird jedes einzeln in einem Käfig gehalten um „Pelzschäden“ zu vermeiden. Der Bewegungsmangel und das eintönige Dahinvegetieren führt zu Agressionen, Dauerstress und Verhaltensstörungen. Durch Überzüchtung und Bewegungsunfähigkeit entstehen Skelettverstümmelungen und Gelenkentzündungen. Der Tod wird durch einen Halsschnitt herbeigeführt, der die Tiere verbluten lässt. Oftmals sind die Elektroschocks , die sie zuvor betäuben sollen nicht wirksam.
Die Hersteller verwenden Synonyme statt der Tierbezeichnungen – so ist in den Läden dann nichts mehr von dem Blut und Elend zu sehen.

Vor ein paar Wochen verkündete Kaufhof, für die Herbst-/Winterkollektion 2012/2013 keine Kaninchenfelle mehr zu ordern, um die drohenden Proteste zu ersticken. Die Aktivist_innen fordern jedoch den unbefristeten und allumfassenden Ausstieg aus dem Pelzgeschäft, denn Pelz ist Mord! Lebendige Wesen werden systematisch für den Profit misshandelt, gequält und getötet. Ihnen wird jede Leidensempfindlichkeit entsagt, um ihre Leichenteile zu unwichtigen Modeprodukten zu verarbeiten.
Mit Transparenten, Schildern und Musik zog die Demonstration Parolen rufend durch die Einkaufsstraßen der Bremer Innenstadt. Auf dem Marktplatz ertönten die letzten Worte aus dem Megafon: „Unser Plädoyer an alle: Achtet auf das was ihr kauft! Achtet auf Echtpelze! Boykottiert diese und macht eure Entdeckung öffentlich! Stellt die Verantwortlichen zur Rede und verlangt das Ende der Quälerei von Millionen und Abermillionen Individuen!“

Infos auf veganconnection.blogsport.de.
03/03/12BremenDemoGegenPelzKaufhof//Bild

Ganz viel Nazikram

In diesem Jahr haben wir bisher noch nicht so viel von uns hören lassen, statt dessen haben wir unser Recht auf Faulheit in Anspruch genommen. Trotz unserer faulen Zeit wollen wir einen kurzen Überblick über das verschaffen, was bisher geschah:

Etwa 1200 arische Arier, die ihren Weg von der Bullerei freigeknüppelt bekamen, zogen am 14. Januar 2012 durch Magdeburg. Bratwurstfressen gegen Rechts auf der „Meile der Demokratie“ oder ernsthafte Blockadeversuche, wie der einer Gruppe Aktivist_innen, die sich als KZ-Häftlinge verkleidet und angekettet hatten und andere entschlossene Aktionen konnten den Aufmarsch nicht verhindern. Mit Helikoptern und Wasserwerfern wurden die Antifaschist_innen zusammengedrängt und mussten sich das Trauerspiel, einen Steinwurf von der Neonaziroute entfernt, ansehen. Berichten zufolge wurden noch einige Nazikarren gesmasht.
Hier noch ein ausführlicher Bericht.

Nachdem die Naziszene im Raum Bückeburg immer stärker wurde, die Polizei den Opfern von Angriffen keine große Hilfe ist und das Ganze als Streitereien zwischen rivalisierenden Jugendbanden abgetan wurde, bildete sich die Kampagne CopyAndPaste.
Diese rief zu einer Bündnisdemonstration am 21. Januar 2012 auf, woraufhin sich 650 Leuten solidarisch zeigten und in Bückeburg auf die Straße gingen. Mit vielen Transparenten und Fahnen zog die Demo lautstark durch die Stadt. Auch der Mord an Oury Jalloh wurde von den Demonstrant_innen thematisiert. Bei der Auflösung der Demonstration gab es den Hinweis auf umherstreifende Nazis Acht zu geben, woraufhin die Polizei sogleich verkünden lies, dass sie sich darum schon kümmern würde. Betrachtet mensch die Situation in Bückeburg, die unter anderem wegen dem Verhalten der Polizei entstehen konnte, ist diese Aussage einfach nur lächerlich.
Hier ein ausführlicher Bericht von CopyAndPaste.
CopyAndPaste21/01/12

Am 28. Januar 2012 fand in Hamburg eine Antifademo unter dem Motto „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland“ statt. Themen waren die NSU-Morde, die Abschaffung des Verfassungsschutzes und der Rassismus aus der Mitte der kapitalistischen Gesellschaft.
Etwa 2000 Leute zogen, begleitet von einem gewohnt martialischem Bullenaufgebot (neue Wasserwerfer im Raumschiff-Look, Räumfahrzeuge und andere Gerätschaften) durch die Stadt und durften die von den Bullen vorgegebene Route sogar bis zum Ende laufen. Das „ungewohnt demokratische Verhalten“ (nicht im großen Stil auf die Demonstrierenden einprügeln und die Demo vorzeitig auflösen) der Uniformierten ist für Hamburg völlig untypisch. Die Kettenhunde des Kapitals werden sich sicher nicht lange zurückhalten, also bleibt wachsam und handelt präventiv.
Redebeiträge und mehr auf dertodisteinmeisteraus.de.

Am Abend des 21. Januars fand in Delmenhorst ein geheimes unplugged Neonazikonzert von H.E.R.M. aka KC in der „Szene“ (Red-Devils-Kneipe) statt. Verfassungsschutz und Polizei gaben wie immer alles um wegzuschauen und konnten das Konzert auch mit ihren „zu­sätz­li­chen zi­vi­len Ein­satz­kräf­ten im Stadt­ge­biet“ nicht ausmachen. Dass der Nazimob mehrmals aus der Kneipe kam, um von ihnen als „Zecken“ erkannte Jugendliche u.a. mit Baseballschlägern anzugreifen und lebensgefährlich zu verletzen und die gemeldete Ruhestörung sowie der Anruf des Kneipenbesitzers Peter Piskalla, Präsident des Motoradclubs “Red Devils Delmenhorst” selbst, und die damit verbundene Anwesenheit von Polizist_innen am Tatort waren leider keine große Hilfe. Für eine ausführliche Vorgeschichte checkt die Seite der Antifa Delmenhorst
Jörn Stil­ke, Lei­ter der Po­li­zei­in­spek­ti­on Del­men­horst/Ol­den­burg-​Land, hat „das Thema Gewalt zur Chefsache gemacht“ und gab dem Weserkurier ein Interview in dem er erklärte mensch solle seine_ihre Identität nicht geheim halten, mit der Polizei kooperieren und Aussagen machen. Das wäre „Bür­ger­mut, wie man ihn sich nur wün­schen kann“.
Wie hohl das Ganze ist brauchen wir wohl nicht zu erwähnen und Beispiele von Kriminalisierung antifaschistischer Arbeit sind spätestens nach dem Handydatenskandal in Dresden letztes Jahr allen bekannt. Dafür spricht auch die aggressive Befragung des Schwerverletzten im Krankenhaus durch Polizeibeamte. Mit den Worten von CopyAndPaste: same shit. different town.
Aus diesem Grund gingen am 4. Februar etwa 300 Menschen (überwiegend schwarz gekleidet) in Delmenhorst auf die Straße. Die Bullen hatten zwecks Überwachung dieses schier unkontrollierbaren Chaotenhaufens eine Art Hebebühne organisiert, die vor dem Bloc fuhr.
Bericht von endofroad.

25.02.2012, Bremen: Kundgebung gegen den Pelzverkauf bei Kaufhof

Nachdem die Warenhauskette Kaufhof 2006 bekannt gegeben hatte, keine Echtfellprodukte mehr zu verwenden, bot das Unternehmen diesen Winter wieder Kaninchenfelle an.
Daraufhin rief die Offensive gegen die Pelzindustrie zu Aktionstagen auf. In knapp 20 Städten wurde zu Protesten mobilisiert, und auch in Bremen fanden Aktionen statt.
Bereits am Freitag, den 24. Februar gab es eine Protestkundgebung vor der Kaufhof-Filiale in der Innenstadt, und auch am zweiten Aktionstag (25. Februar) demonstrierten ca. 25 Teilnehmer_innen vor dem Unternehmen. Es wurden viele Flyer verteilt, Redebeiträge gehalten, und die Samba-Gruppe sorgte für Musik und gute Stimmung.
Ein besonderes Highlight war außerdem die Aktion eines Aktivisten, welcher bei den kalten Temperaturen statt seiner Kleidung, „Lieber nackt, als im Pelz!“ auf der Haut trug.
Die Innenstadt war voll, und viele der Passant_innen reagierten positiv auf den Protest.
Der Widerstand gegen die Pelzindustrie geht weiter!

03. März 2012, 15 Uhr, Bremer Marktplatz:
Demonstration gegen den Pelzverkauf bei Kaufhof (Infos: Vegan Connection)

Until every cage is empty!

25/02/12 Bremen Kundgebung gegen Pelz Kaufhof

11.02.2012, Bremen: „Fuck ACTA!“ Demonstration

In mehr als 50 Städten gingen am 11. Februar 2012 Leute gegen verschärfte Überwachung, Zensur und das Ende jeglicher freien Nutzung des Internets auf die Straße.
Das „Handelsübereinkommen zur Bekämpfung von Produkt- und Markenpiraterie“, kurz ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) sollte eigentlich genau so heimlich wie es geschrieben wurde, ohne großes öffentliches Aufsehen durchgesetzt werden und hätte zur Folge, dass die Privatsphäre und Menschenrechte massiv verletzt werden.

AntiActa11/02/12

Die Bremer Demonstration lief mit reger Beteiligung von ca. 2500 Teilnehmer_innen vom Bahnhof, mit einiger Verspätung den kurzen Weg durch die Innenstadt zum Dom und zurück zum Bahnhof. Free Speech war leider nicht angesagt, denn im Vorfeld schon wurde Kooperation mit der Polizei gegen sogenannte „Extremist_innen“ angedroht und ein systemkritischen Block wurde nicht gebildet. Außer der neu gegründeten ASJ Bremen und der FAU gab es keine erkennbare linksradikale Position in der Demo. Viele „Linke“ blieben der Aktion allerdings auch wegen der, von ihnen als antisemitisch interpretierten, Datenkrake fern und ließen dabei das eigentliche Thema völlig außer Acht. Inhaltlich kam mensch an diesem Tag leider kaum über „Fuck ACTA!“ hinaus, was unter anderem an dem zu leisem Lautsprecherwagen lag.
In der bürgerlichen Presse wurde ACTA bisher kaum thematisiert. Um das Thema weiter in die Öffentlichkeit zu tragen findet am 25. Februar eine weitere Demonstration mit hoffentlich ähnlich hoher Beteiligung und mehr Inhalt statt.

Stop Control! ÜberwachungSStaat abschalten!

Auch einzelne Faschos wurden auf der Demo gesichtet. Einer von ihnen wurde von Antifas gestellt und von der Polizei nach Waffen durchsucht. Wir heißen die Zusammenarbeit mit staatlichen Repressionsorganen nicht gut und halten sie in diesem Fall nicht für angebracht!